Die Familienschule ist für Familien, deren Kinder in der Grundschule die Anforderungen des Schulalltages nicht erfüllen können. Die Kinder zeigen in der Regelschule Verhaltensweisen, die einen Schulbesuch erschweren bzw. unmöglich machen. Oftmals werden diese Kinder vom Unterricht suspendiert. Ein regelmäßiger Schulbesuch ist fast nicht mehr möglich.

In der Familienschule arbeiten Eltern und Kinder gemeinsam daran, den Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Kinder werden immer von ihren Eltern in die Familienschule begleitet.

Auch als Teilnehmende der Familienschule bleiben sie Schüler*innen ihrer Regelschulen. An einem Tag in der Woche gehen alle Kinder in den Unterricht ihrer Regelklassen.

Die Familienschule findet an vier Tagen in der Woche – in der Zeit von acht bis ca dreizehn Uhr – statt. Am Nachmittag finden individuelle Angebote für die Schüler*innen und ihre Familien statt. Zum Teil bekommen die Schüler*innen besondere Förderungen; gleichzeitig besteht die Möglichkeit für Eltern- und Familiengespräche. Ebenso werden die Nachmittage für Netzwerkarbeit oder aufsuchende Beratung genutzt.

Die Familienschule ist ein intensiver Lernprozess für die ganze Familie, um die Kinder wieder in die Regelschule zu integrieren und eine dauerhafte Schulersatzförderung zu vermeiden.

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