• Handbuch der Multifamilientherapie

Aktuell wurde ein neues Handbuch zur Multifamilientherapie von Eia Asen und Michael Scholz aufgelegt.
Das Handbuch enthält den aktuellen Stand der Forschung und Praxis mit einer Fülle neuer Praxisbezüge aus der MFT.

Auch die Mitglieder der BAG MFT sind mit verschiedenen Artikeln zu neueren Anwendungen und Kontexten in der MFT vertreten.

Sie erhalten die Ausgabe hier
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  • Praxis der Multifamilientherapie

Wer in einer Konfliktsituation steckt, hat für das eigene Problem meist eine eingeengte Sichtweise – aber viel Verständnis,
Einfühlungsvermögen und Lösungsideen für ähnliche Probleme bei anderen. Diesen Umstand macht sich die Multifamilientherapie zunutze: Man setzt auf die Familien als Experten für die Probleme der jeweils anderen Teilnehmer. So entsteht ein soziales Netzwerk, das den Familien Halt, Zuversicht und Lösungskompetenz für ihre Probleme vermittelt.

Dieses detaillierte Handbuch beschreibt die psychotherapeutischen Prinzipien, Techniken und Anwendungsgebiete der Multifamilientherapie, die zunehmend auch in Deutschland nachgefragt und eingesetzt wird. Anhand von typischen Beispielen aus ihrer Beratungspraxis stellen die Autoren 74 störungsspezifische, Gruppen- und Familien-Übungen mit ganz konkreten Anleitungen vor.

Wer professionell in der Beratung von Familien, in Jugendhilfe, Schule oder medizinisch-psychologischen Diensten tätig ist, findet hier eine überzeugende Therapieform, die rasch und wirkungsvoll zu guten Lösungen führen kann.

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  • Kinder aus der Klemme

 

Nach einer Trennung leiden Kinder besonders, wenn es Eltern nicht gelingt, einen konstruktiven Weg einzuschlagen. Trauer, Verletzungen und Enttäuschungen sind der Nährboden für nicht enden wollende Konflikte, in denen die Kinder zwischen die Fronten, in einen Loyalitätskonflikt und überhaupt aus dem Blick geraten. Sie stecken in der Klemme.
Justine van Lawick und Margreet Visser haben mit ihrem Programm „Kinder aus der Klemme“ einen neuen Weg für diese Familien gefunden. Sie arbeiten im Multifamiliensetting mit zwei parallelen Gruppen: einer Elterngruppe und einer Kindergruppe. Statt auf die Fehler und Verletzungen des anderen Elternteils wird der Blick wieder auf die Kinder gerichtet. Und statt wie gewohnt zu zweit in alte Muster zu verfallen, werden die Eltern angeregt, neue Sichtweisen zu entwickeln – nicht zuletzt durch Rückmeldungen der anderen Eltern.

Auch die Kinder machen neue Erfahrungen: Sie sind nicht allein, anderen Kindern geht es ähnlich. Und sie sind nicht komplett ausgeschlossen oder auf sich allein gestellt, wenn die Eltern aufeinander treffen. Im geschützten Rahmen können sie ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen, werden gestärkt und merken: Die Eltern arbeiten wegen ihnen.

Annegret Eckhart-Ringel und Stephanie Schöne übertragen das ursprünglich aus den Niederlanden stammende Programm auf die Verhältnisse im deutschsprachigen Raum und machen es damit sowohl für Jugendhilfe und Erziehungsberatung wie auch für den klinischen Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie zugänglich.

 

Im CARL-AUER-Verlag ist das Buch „Kinder aus der Klemme“ unter der ISBN-Nr. 978-3-8497-0170-3 erschienen.