Multifamilientherapeutische Angebote haben ihren Platz in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen gefunden. Kindertagestätten, Kindergärten, Orte der Ganztagsbetreuung, Grundschulen und auch Oberschulen haben die Multifamilientherapie als Unterstützung zur Verbesserung der Kindesentwicklung in ihren jeweiligen Bildungsprogrammen aufgenommen.

In Anlehnung an die Konzepte der “familyschool“ von Eia Asen aus London haben sich verschiedene Formate von Multifamilientherapie in Bildungseinrichtungen durchgesetzt.

In Grund- und Oberschulen sowie an den Klinikschulen sind die FiSch-Klassen und die Familienklassen zu finden sowie die externen Familienschulen.

Die MFT-Angebote reichen im Schulkontext von Prävention bis Intervention.

In der Kitalandschaft sind MFT-Angebote angepasst an die jeweiligen Altersgruppen. So gibt es in Krippen Mutter-Kind-Gruppen, die intensiv zum Bindungsverhalten mit Videofeedback arbeiten bis hin zu den Vorschulkindern, die in der MFT-Gruppe mit ihren Eltern auf die Schule vorbereitet werden.